Nach dem Fund von NS-Parolen an einem Lastwagen in Graz ermittelt das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung gegen ein Transportunternehmen aus der Südsteiermark.
Am Fahrzeug eines Transportunternehmens aus der Südsteiermark sind nach Angaben der Behörden mehrere NS-Parolen angebracht gewesen. Wie das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung mitteilte, wurde der Lkw in Graz fotografiert; anschließend sei eine Strafanzeige erstattet worden. Die Aufschriften lauteten „Arbeit macht frei", „Führerhaus" und „Klagt nicht, kämpft".
Hintergrund zur Parole
Daniela Grabovac, Leiterin des steirischen Extremismus-Präventionszentrums „next", erklärte, die Parole „Arbeit macht frei" verharmlose NS-Verbrechen und verhöhne deren Opfer. „Arbeit macht frei" war über den Eingängen mehrerer Konzentrations- und Vernichtungslager angebracht, darunter Auschwitz.
