Die Staatsanwaltschaft Wien hat das Ermittlungsverfahren gegen den Bezirksvorsteher des 22. Wiener Gemeindebezirks Ernst Nevrivy sowie gegen weitere Beschuldigte wegen des Verdachts des Missbrauchs der Amtsgewalt und der verbotenen Intervention eingestellt.
Dem Verfahren lag nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Verdacht zugrunde, dass die Beschuldigten Einfluss auf die Umwidmung von Kleingartengrundstücken im 22. Wiener Gemeindebezirk, der Donaustadt, genommen hätten. Konkret ging es um Grundstücke in Breitenlee, die von Grünland in Bauland umgewidmet wurden. Der Vorwurf lautete, Nevrivy habe von dieser Änderung profitiert.
