Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt gegen 31 Schützen aus drei Tiroler Kompanien, nachdem die deutsche Polizei im Juni an der Grenze zu Bayern 34 Langwaffen samt kleiner NS-Symbole beschlagnahmt hatte.
Im Juni war ein Bus mit 50 Tiroler Schützen aus verschiedenen Kompanien an der Grenzstation Kleines Deutsches Eck von deutschen Beamten kontrolliert worden. Wie die APA berichtet, war den Einsatzkräften im Vorbeifahren ein gewehrähnlicher Gegenstand im Fahrgastraum aufgefallen, woraufhin sie das Fahrzeug für eine Kontrolle anhielten. Im Bus fanden sie 34 Karabiner, die überwiegend zugriffsbereit lagen, unter anderem in den Gepäckablagen und zwischen den Knien der Reisenden. Da die Schützen keine entsprechenden waffenrechtlichen Dokumente vorlegen konnten, beschlagnahmten Einsatzkräfte die Waffen.
