Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat am Montag die Küste vor der philippinischen Insel Mindanao erschüttert und mindestens 19 Menschen das Leben gekostet; Katastrophenschutzbehörden sehen darin eine Mahnung für die Millionenmetropole Metro Manila.

Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich vor der Küste der Insel Mindanao und löste zunächst eine Tsunami-Warnung für die Südküste der Philippinen aus. Diese wurde inzwischen aufgehoben. Das Ausmaß der Schäden ist unklar, doch örtliche Katastrophenschutzbehörden meldeten zahlreiche Tote und Verletzte bei schwerem Erdbeben vor den Philippinen.

Nach Angaben des philippinischen Zivilschutzes starben viele der Opfer durch Erdrutsche, die durch die Erschütterungen ausgelöst wurden. Mehr als 140 Menschen wurden bei dem Beben der Stärke 7,8 verletzt, weitere vier werden vermisst. Die Behörden warnten die Bewohner davor, in ihre Häuser zurückzukehren, weil Nachbeben zu weiteren Einstürzen führen könnten.