Alzey, 05 Juni 2026

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat am Mittwoch angekündigt, seine geplanten Investitionen in das Produktionswerk im rheinland-pfälzischen Alzey um die Hälfte zu kürzen, und macht dafür die Gesundheitspolitik der Bundesregierung verantwortlich.

Hintergrund: 2,5 Milliarden US-Dollar waren ursprünglich geplant

Ursprünglich wollte Eli Lilly 2,5 Milliarden US-Dollar in den Standort Alzey investieren, wie aus Unternehmensangaben hervorgeht. Am Mittwoch teilte der Konzern mit, dass davon nur noch die Hälfte fließen solle. Als Begründung verwies das Unternehmen auf den gesundheitspolitischen Kurs der Bundesregierung und konkret auf Sparpläne in der Gesundheitspolitik. Eli Lilly bezeichnete das Vorgehen der Bundesregierung als Vertrauensbruch.