Die Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim kürzen oder stoppen ihre geplanten Investitionen in Deutschland und verweisen auf die Sparpolitik der Bundesregierung im Gesundheitswesen.

Halbierte Pläne in Alzey

Der US-amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly hatte ursprünglich 2,5 Milliarden US-Dollar in einen neuen Produktionsstandort im rheinland-pfälzischen Alzey investieren wollen. Nun hat das Unternehmen das Vorhaben auf rund die Hälfte, etwa 1,25 Milliarden US-Dollar, reduziert. Das entspricht einer Kürzung des verbleibenden Projektumfangs um 50 Prozent gegenüber der Ursprungsplanung. Damit wird am Standort Alzey vorerst nur ein Mindestumfang der Hightech-Produktion realisiert.