Die ivorische Fußball-Nationalmannschaft hat durch einen 2:0-Sieg gegen Curaçao am Donnerstag (Ortszeit) erstmals in ihrer Geschichte die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreicht.

Für die Elfenbeinküste, die zu den etablierten Mannschaften des afrikanischen Fußballs gehört, war das Erreichen der Achtelfinalspiele bei einer Endrunde des Weltverbandes FIFA bislang ein unerreichbares Ziel geblieben. Auch bei früheren Turnier-Teilnahmen war das Team stets in der Vorrunde ausgeschieden. Der Sieg gegen die karibische Auswahl von Curaçao, einer Insel mit rund 150.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, machte den historischen Sprung nun perfekt.

Curaçao als hartnäckiger Außenseiter

Die Mannschaft um die offensive Achse um Nicolas Pépé, der in Europa bei Villarreal unter Vertrag steht, ging als klarer Favorit in die Begegnung. Curaçao, das sich erstmals überhaupt für eine WM-Endrunde qualifiziert hatte, verteidigte tief und lauerte auf Konter. Die Außenseiter hielten die Partie über weite Strecken offen, agierten in der Defensive geordnet, fanden offensiv jedoch zu selten den Weg in den gegnerischen Strafraum.