Elf Personen haben sich um die Nachfolge von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor bis Ende 2026 beworben.

Ausschreibung des Postens

Nach dem Rücktritt von Roland Weißmann hatte Heinz Lederer den Posten laut ORF-Gesetz "unverzüglich" auszuschreiben. Die Frist für Bewerbungen ist nun abgelaufen, und elf Kandidaten haben sich für die Position gemeldet. Die Entscheidung über die Nachfolge soll bereits am Donnerstag, den 23. April, getroffen werden.

Die schnelle Ausschreibung war notwendig, um die Kontinuität in der Führung des ORF zu gewährleisten. Der Stiftungsrat steht nun vor der Aufgabe, aus den elf Bewerbern eine Person auszuwählen, die die Geschicke des Senders bis zum Ende der aktuellen Funktionsperiode im Dezember 2026 leiten wird.

Entscheidung über langfristige Nachfolge

Während die interimistische Besetzung bis Ende 2026 bald geklärt sein wird, steht die Entscheidung über die langfristige Nachfolge für die nächste Funktionsperiode ab 2027 noch aus. Diese wird erst Mitte August im Rahmen der ORF-Wahl getroffen.

Unter den elf Bewerbern für die Übergangszeit finden sich bekannte Namen wie Ingrid Thurnher, Gerhard Steinmetz und Alexander Kaufmann. Auch der ehemalige Antenne-Bayern-Chef Gerhard Ruscher und Axel Mayrhofer haben sich um den Posten beworben. Der Stiftungsrat muss nun abwägen, wer am besten geeignet ist, den ORF durch die verbleibende Zeit der aktuellen Amtsperiode zu führen.

Die Entscheidung im August wird hingegen die Weichen für die langfristige Zukunft des ORF stellen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob sich die Bewerber für die Übergangszeit auch für die nächste Funktionsperiode bewerben werden.