Am Pfingstmontag kam es bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz zu richtungsweisenden Ergebnissen, wobei Norwegen den amtierenden Weltmeister Tschechien deklassierte und Österreich sich auf ein Alles-oder-Nichts-Spiel gegen die USA vorbereitet.

Norwegens Coup gegen den Weltmeister

In der Gruppe B in Freiburg setzte sich Norwegen überraschend deutlich mit 4:1 gegen Tschechien durch. Havard Ostrem Salsten brachte die Skandinavier bereits in der dritten Minute nach einem tschechischen Abwehrfehler in Führung. Michael Brandsegg-Nygard erhöhte nur vier Minuten später auf 2:0.

Tschechien, das vor zwei Jahren den WM-Titel gewonnen hatte, fand durch Jaroslav Chmelar in der 16. Minute zwar den Anschlusstreffer zum 2:1, konnte aber in der Folge nicht mehr ausgleichen. Der norwegische Torhüter Henrik Haukeland vereitelte nach dem ersten Drittel alle weiteren tschechischen Chancen.