Zwei Tage vor dem ersten Jahrestag des Amoklaufs am BORG Dreierschützengasse in Graz haben Bildungsverantwortliche, Schulleitung und Eltern über den Stand der Aufarbeitung, die geplante Rückkehr an den Schulstandort und den behutsamen Umgang mit dem Gedenken informiert.

Am 10. Juni 2025 hatte ein 21-Jähriger, der selbst Schüler des BORG Dreierschützengasse gewesen war, mit einer legal besessenen Glock-19-Pistole und einer abgesägten Schrotflinte in mehreren Klassenzimmern auf zwei Obergeschoßen wahllos auf Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte geschossen. Innerhalb von rund sieben Minuten feuerte er 40 Schüsse ab, tötete neun Jugendliche und eine Lehrerin und verletzte elf weitere Personen teils schwer, bevor er Suizid beging. Die Tat erschütterte Österreich und löste eine Debatte über Gesetzeslücken im Umgang mit Waffen, über Gewaltprävention und über den Schutz von Schulen aus.