Berlin/Kinshasa, 22. Mai 2026

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo grassiert seit Wochen ein Ebola-Ausbruch mit einer seltenen Virusvariante, während in Berlin ein infizierter US-amerikanischer Arzt in der Charité isoliert wird.

Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag mitteilte, gibt es in der unruhigen Provinz Ituri fast 750 Verdachtsfälle. Laborbestätigt sind bisher 82 Infektionen und 7 Todesfälle, doch die WHO geht von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. 177 ungeklärte Todesfälle geben zusätzlich Anlass zur Sorge. Bereits in der Nacht zum Mittwoch war ein 39-jähriger US-Mediziner in die Berliner Charité eingeliefert worden – er hatte sich bei seiner Arbeit im Kongo mit Ebola infiziert.