Ein mit einer seltenen Ebola-Variante infizierter US-Bürger wird seit Mittwoch in der Berliner Charité behandelt, während die Behörden in der Demokratischen Republik Kongo weiterhin einen schweren Ausbruch mit fast 750 Verdachtsfällen und 180 vermuteten Todesfällen bekämpfen.

In der östlichen Unruheprovinz Ituri der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen fast 750 Verdachtsfälle und fast 180 mutmaßliche Ebola-Todesfälle registriert (Stand: Freitag, 13 Uhr). Offiziell bestätigt wurden bislang 82 Infektionen und sieben Todesfälle, hinzu kommen 177 ungeklärte Todesfälle. Der Ausbruch findet in einer Region statt, in der nach Kämpfen rund 100.000 Menschen auf der Flucht sind.