In Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben Ermittler am Donnerstag Wohnungen und Objekte durchsucht, die im Zusammenhang mit früheren Unterstützern der 2023 verbotenen Artgemeinschaft stehen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, richteten sich die Maßnahmen gegen Personen und Räumlichkeiten, die dem Umfeld der 2023 aufgelösten Vereinigung zugeordnet werden. Die Artgemeinschaft — Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e. V. — war vom Bundesinnenministerium mit Verfügung vom 4. August 2023 verboten und aufgelöst worden, das Verbot wurde Ende September 2023 vollzogen. Damit steht die Organisation auf der Liste der vom Verfassungsschutz beobachteten bzw. inzwischen verbotenen Gruppierungen im Bereich der sogenannten völkischen Szene.
