Die Stadt Düsseldorf hat die Planungen für den Neubau eines Opernhauses gestoppt und will stattdessen das bestehende Gebäude sanieren, wie Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) bekannt gab.
Die Stadt Düsseldorf beendet das seit Jahren verfolgte Projekt eines neuen Opernhauses. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) teilte mit, dass die Stadt die weiteren Planungen für das Vorhaben „Opernhaus der Zukunft“ nicht weiterverfolgen werde. „Die Entscheidung, die Planung für das Projekt Opernhaus der Zukunft zu stoppen, ist mir alles andere als leicht gefallen“, erklärte Keller. Als Grund nannte die Stadt die „aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen“.
Bereits Ende 2021 hatte der Düsseldorfer Stadtrat den Grundsatzbeschluss für einen Neubau gefasst. Seither war ein Architekturwettbewerb für das Projekt durchgeführt worden. Die Kostenobergrenze für den Neubau war zuletzt mit einer Milliarde Euro veranschlagt worden; unter Einrechnung von Finanzierungskosten über 50 Jahre hätte sich die Gesamtbelastung laut Stadt auf rund 1,8 Milliarden Euro summiert. Zuvor war ein Betrag von mindestens 716 Millionen Euro genannt worden.
