Drei Buben in Wien-Floridsdorf durch unbekannten Feuerwerkskörper verletzt
Wien, 26. Juli 2026
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Kurzfassung
In einem Innenhof in Wien-Floridsdorf sind am Freitagnachmittag drei Buben im Alter von neun, zehn und 13 Jahren durch einen bislang unbekannten Feuerwerkskörper verletzt worden. Die Polizei ermittelt zum genauen Hergang und zur Art des pyrotechnischen Gegenstands.
In einem Innenhof eines Wohnhauses in Wien-Floridsdorf sind am Freitagnachmittag drei Buben im Alter von neun, zehn und 13 Jahren durch einen derzeit unbekannten Feuerwerkskörper verletzt worden.
Nach Angaben der Landespolizeidirektion Wien hielten sich die Kinder zum Zeitpunkt des Vorfalls im Innenhof eines Wohnhauses auf und spielten dort, als plötzlich ein lauter Knall zu hören war. Die Beamten stellten den Sachverhalt wie folgt dar: „Durch einen derzeit unbekannten Feuerwerkskörper wurden drei Kinder, im Alter von 9, 10 und 13 Jahren verletzt. Die Buben sollen im Innenhof gespielt haben, als plötzlich ein lauter Knall hörbar war. Durch die Beamten konnte ein kleines Feuerzeug aufgefunden werden“.
Die Rettungskräfte waren nach Darstellung der Polizei bereits vor Ort, als die ersten Streifen eintrafen. „Als die Polizei eintraf, waren bereits Einsatzkräfte der Rettung anwesend und versorgten die Kinder“, hieß es. Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf wurden den Angaben zufolge gegen 16 Uhr in den Innenhof gerufen.
Einsatzkräfte und Erstversorgung
Während der Neunjährige und der 13-Jährige zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Spital gebracht wurden, konnte der Zehnjährige laut Polizei direkt vor Ort in die Betreuung seiner Familie übergeben werden. „der Zehnjährige konnte in häusliche Pflege entlassen werden“, teilte die Landespolizeidirektion Wien mit. Über die Schwere der Verletzungen und mögliche bleibende Folgen machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.
Im Innenhof fanden die Beamten nach eigenen Angaben ein kleines Feuerzeug. „Die Beamten fanden ein kleines Feuerzeug im Innenhof“, lautete die offizielle Mitteilung. Ob der gefundene Gegenstand in direktem Zusammenhang mit dem Knall steht, war zunächst offen. Die Polizei verwies darauf, dass die Ermittlungen zum genauen Hergang noch laufen. „Die Ermittlungen laufen“, hieß es vonseiten der Exekutive.
Spurensicherung und Ermittlungen
Welche Art von Feuerwerkskörper die Verletzungen verursacht haben könnte, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bekannt. „Durch welchen Feuerwerkskörper die Kinder verletzt wurden, ist vorerst nicht bekannt“, erklärten die Ermittler. Auch die Frage, wie die Kinder in den Besitz des Gegenstands gelangen konnten und ob weitere Personen zum Zeitpunkt der Detonation anwesend waren, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei prüft nach eigenen Angaben den genauen Ablauf des Vorfalls. Ziel sei es, die Umstände der Zündung sowie die Herkunft des pyrotechnischen Gegenstands zu klären. Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung beitragen könnten, seien ausdrücklich erwünscht, verlautete es aus dem Stadtpolizeikommando Floridsdorf.
Die österreichische Nachrichtenagentur APA griff den Vorfall als eine der ersten auf und verbreitete die Polizeimitteilung überregional. Die Berichterstattung konzentrierte sich zunächst auf die unmittelbaren Informationen der Landespolizeidirektion Wien und die noch ausstehenden Ermittlungsergebnisse.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Bei dem Vorfall handelt es sich um einen tragischen Unfall, bei dem nach derzeitigem Stand der Ermittlungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche fremde Gewalteinwirkung vorliegen. Die Behörden betonten, dass die Klärung der genauen Umstände – insbesondere in Bezug auf die Art des Feuerwerkskörpers und den Umgang damit – oberste Priorität habe.
Gesetzlich ist der Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen in Österreich streng geregelt. Die sogenannten „Knallkörper“, zu denen etwa pyrotechnische Sätze für Silvester gehören, dürfen Minderjährigen gemäß den Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes in der Regel nicht überlassen werden. Verstöße gegen diese Regelungen können Verwaltungsstrafen nach sich ziehen.
Rechtlicher Rahmen
Welche Konsequenzen der Vorfall für die Ermittlungen und mögliche weitere Schritte der Behörden haben wird, blieb zunächst offen. Die Polizei kündigte an, den Fall nach Abschluss der Ermittlungen in einem abschließenden Bericht zusammenzufassen und gegebenenfalls an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.
Anrainerinnen und Anrainer des Wohnhauses in Floridsdorf zeigten sich laut ersten Berichten bestürzt über den Vorfall. Eine direkte Stellungnahme von Bewohnerinnen und Bewohnern lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. Die Polizei bat Zeuginnen und Zeugen, sich beim Stadtpolizeikommando Floridsdorf zu melden.
Der Fall wirft auch ein Schlaglicht auf den baulichen und sozialen Kontext des Vorfalls. Innenhöfe in dicht bebauten Wiener Bezirken sind häufig Orte, an denen Kinder und Jugendliche in den Nachmittagsstunden gemeinsam spielen. Welche baulichen Gegebenheiten und Sicherheitsvorkehrungen in dem betroffenen Innenhof bestehen, war zum Zeitpunkt der Berichte nicht Gegenstand der behördlichen Mitteilung.
Parallel zum laufenden Ermittlungsverfahren prüft die Polizei, ob der gefundene Gegenstand für die Verletzungen ursächlich war oder ob weitere Beweismittel sichergestellt werden müssen. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten untersuchten den Innenhof nach der Erstversorgung der Kinder spurentechnisch.
Auswirkungen auf die betroffenen Familien
Die zuständigen Rettungsdienste übernahmen die Erstversorgung der Verletzungen noch vor dem Eintreffen der Polizei. Nach der Übergabe der Kinder an die Rettungskräfte erfolgte der Transport der beiden jüngsten Opfer in ein Spital, während der Zehnjährige im Beisein seiner Angehörigen vor Ort versorgt werden konnte.
Die Staatsanwaltschaft Wien wurde nach derzeitigem Stand nicht unmittelbar eingebunden, da es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um einen Unfall handelt. Sollten die Ermittlungen Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten ergeben, behält sich die Polizei eine spätere Information der Justiz vor.
Die Berichterstattung über vergleichbare Vorfälle in der Vergangenheit zeigt, dass unsachgemäßer Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen immer wieder zu teils schweren Verletzungen führt. Die Behörden verweisen in solchen Fällen regelmäßig auf die geltenden Sicherheitsbestimmungen und die besondere Verantwortung von Erwachsenen im Umgang mit pyrotechnischen Erzeugnissen.
Für die betroffenen Familien stellte der Freitagnachmittag einen Schock dar, der über die medizinische Versorgung hinaus auch psychologische Betreuung notwendig machen könnte. Angaben über weitergehende Hilfsangebote oder eine etwaige Betreuung der Familien durch Kriseninterventionsteams lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Weiteres Vorgehen der Behörden
Die Landespolizeidirektion Wien kündigte an, den Fall nach Abschluss der Ermittlungen in einer abschließenden Stellungnahme transparent aufzuarbeiten. Bis dahin bleiben die genauen Umstände des Vorfalls sowie Art und Herkunft des Feuerwerkskörpers Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag weder eine offizielle Bestätigung über die Art der Verletzungen noch über deren Schwere vor. Die beteiligten Spitäler äußerten sich auf Nachfrage zunächst nicht. Die Polizei verwies auf den laufenden Ermittlungsstand und die noch ausstehenden forensischen Auswertungen.
Fragen & Antworten
Was ist in Wien-Floridsdorf passiert?
In einem Innenhof eines Wohnhauses in Wien-Floridsdorf sind am Freitagnachmittag drei Buben im Alter von neun, zehn und 13 Jahren durch einen derzeit unbekannten Feuerwerkskörper verletzt worden.
Welche Verletzungen trugen die Kinder davon?
Über die Art und Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben. Der Neunjährige und der 13-Jährige wurden zur weiteren Behandlung in ein Spital gebracht, der Zehnjährige wurde vor Ort in die Betreuung seiner Familie übergeben.
Was haben die Ermittlungen bisher ergeben?
Nach derzeitigem Stand gibt es keine Hinweise auf vorsätzliche fremde Gewalteinwirkung. Die Polizei sicherte ein kleines Feuerzeug als möglichen Hinweis und untersucht, welche Art von Feuerwerkskörper die Verletzungen verursacht haben könnte.
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