Die Thüringer Schriftstellerin Daniela Danz ist am Sonntag in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026 ausgezeichnet worden.

Die 49-jährige Danz, geboren in Eisenach und lebend im Weimarer Land, erhielt die Auszeichnung in der Kulturstadt Weimar. Der Preis, den die CDU-nahe Stiftung seit 1993 vergibt, ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr von einer unabhängigen Jury an Danz vergeben.

Zur Begründung erklärte die Jury, Danz schreibe über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete. Zudem hob das Gremium hervor, Danz gehöre zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Damit reiht sich die Autorin in eine Reihe von Preisträgern ein, zu denen in früheren Jahren auch Daniel Kehlmann zählte.