Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Dänemarks, Mette Frederiksen, hat nach anderthalb Monaten erfolgloser Verhandlungen ihren Versuch aufgegeben, eine neue Regierung zu bilden.
Vergebliche Verhandlungen
Nach der Parlamentswahl Ende März 2026 war Frederiksen zunächst damit beauftragt worden, eine Regierung unter Beteiligung der Sozialistischen Volkspartei und der liberalen Venstre-Partei zu bilden. Die Gespräche blieben jedoch ohne Ergebnis. Frederiksen regierte zuvor bereits mit der rechtsliberalen Venstre und den Moderaten, einer Partei der politischen Mitte unter Führung des ehemaligen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen.
Nun hat Frederiksen König Frederik X. empfohlen, eine zweite "Königsrunde" einzuberufen. Dabei treffen sich alle im Parlament vertretenen Parteien mit dem Monarchen und benennen ihren bevorzugten Kandidaten für die Führung der weiteren Regierungsverhandlungen. Die zweite Runde dieser Gespräche soll am Abend des 8. Mai 2026 beginnen.

