Nach einem offenbar quälend verlaufenen Hinrichtungsversuch im US-Bundesstaat Tennessee befindet sich die verurteilte Straftäterin Christa Pike Berichten zufolge in kritischem Zustand.

Der Fall sorgt in den Vereinigten Staaten für Aufmerksamkeit, weil die Vollstreckung nach Darstellung mehrerer Medien nicht wie geplant verlief. Berichten zufolge soll der Vorgang wiederholt angesetzt und mehrfach unterbrochen worden sein, bevor die für den Tod vorgesehenen Substanzen verabreicht wurden. Einzelheiten zum Ablauf werden derzeit von den zuständigen Behörden geprüft.

Hintergrund: Todesstrafe in den USA

Christa Pike war in Tennessee wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Die Todesstrafe ist in mehr als zwei Dutzend der 50 US-Bundesstaaten zugelassen, wird allerdings in vielen davon de facto nicht mehr vollstreckt. Tennessee gehört zu den Bundesstaaten, die Hinrichtungen weiterhin aktiv durchführen.