Charlotte Würdig kehrt zu Geburtsnamen Engelhardt zurück und informierte Sido vorab
Berlin, 16 Juni 2026
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Kurzfassung
Sechs Jahre nach der Trennung vom Rapper Sido nimmt die Moderatorin Charlotte Würdig wieder ihren Geburtsnamen an und tritt künftig als Charlotte Engelhardt auf. Den Schritt hatte sie zuvor mit ihrem Ex-Mann und den gemeinsamen Söhnen abgestimmt.
Berlin, 16 Juni 2026
Die deutsche TV-Moderatorin Charlotte Würdig kehrt sechs Jahre nach der Trennung vom Rapper Sido zu ihrem Geburtsnamen zurück und wird künftig als Charlotte Engelhardt auftreten, wie sie der Bild-Zeitung sagte.
Persönlicher Schritt mit Begründung
Sechs Jahre nach dem Ende der Beziehung mit dem Rapper Sido, bürgerlich Paul Würdig, vollzieht die Moderatorin einen persönlichen Schritt mit öffentlicher Wirkung: Sie legt den Familiennamen ihres Ex-Mannes ab und nimmt den Namen ihrer väterlichen Linie wieder an. Der Nachname Engelhardt stamme von ihrem Vater, der keine Söhne habe und über sie weitergetragen werde, begründete sie die Entscheidung gegenüber der Bild-Zeitung. Die 47-Jährige sagte der Zeitung wörtlich: „Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein.“
Erstmals offiziell vor Publikum tragen wird sie den neuen, alten Namen am 30. Juni. An diesem Tag ist sie als Moderatorin der RTL-Show „Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet“ zu sehen. Damit fällt der erste öffentliche Auftritt unter dem Namen Engelhardt mit einer TV-Präsenz zusammen, die über die Boulevard-Berichterstattung hinaus Aufmerksamkeit erzeugen dürfte. Der Termin markiert zugleich den Auftakt einer Phase, in der sie den Namen Engelhardt als Künstlernamen führen wird – eine Voraussetzung des Standesamts.
Der 30. Juni als Stichtag
Dass die Umstellung nicht von heute auf morgen amtlich erfolgen kann, erklärte Charlotte Engelhardt ebenfalls in dem Interview. Das Standesamt verlange, dass sie den Namen zunächst ein Jahr lang als Künstlernamen führe, bevor die offizielle Änderung vollzogen werden könne, so Engelhardt. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Personenstandseintrag geändert werden. Bis dahin führt sie den Geburtsnamen beruflich, ohne dass er schon in Ausweispapieren stünde.
Voraussetzungen des Standesamts
Vor der Veröffentlichung habe sie auch ihren Ex-Mann informiert, wie Charlotte Engelhardt betonte. Ihren Ex-Mann Sido (bürgerlich Paul Würdig) habe sie vorab informiert, hieß es in dem Bericht. Die beiden waren sechs Jahre lang ein Paar, bevor sie sich trennten. Die Trennung liegt nach Informationen aus den vorliegenden Berichten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung rund sechs Jahre zurück. Die Moderatorin und der Musiker sind seitdem kein Paar mehr.
Aus der gemeinsamen Beziehung stammen zwei Söhne, die zehn und fast 13 Jahre alt sind. Wie Charlotte Engelhardt schilderte, haben die Kinder die Nachricht von der Namensänderung gelassen aufgenommen. Die Familie ist damit über den Schritt im Bilde, bevor er publik wurde. Die Kinder führen nach den vorliegenden Informationen weiterhin den Namen Würdig, eine Änderung ihres Familiennamens wurde in den Berichten nicht thematisiert.
Hintergrund: Die Beziehung zu Sido
Sido selbst, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, ist 45 Jahre alt und wurde in den 1990er-Jahren als Teil der Hip-Hop-Szene in Berlin bekannt. Er und Charlotte waren ein prominent besprochenes Paar, ihre Hochzeit und die Geburt der Söhne hatten Schlagzeilen gemacht. Auch die Trennung vor sechs Jahren war öffentlich nachgezeichnet worden. Dass die Namensrückkehr ausgerechnet in der Phase erfolgt, in der beide längst getrennte Wege gehen, ordnen Beobachter als logischen, wenngleich späten Schritt ein.
Bemerkenswert ist die Begründung, die Charlotte Engelhardt für die Wahl ihres Geburtsnamens gibt. Anders als bei vielen Namensrückkehrern spiele die Verbindung zum Ex-Mann keine Rolle mehr; sie verweist stattdessen auf die väterliche Linie. „Sogar schön“ finde ihr Ex-Mann die Entscheidung, berichtete Charlotte Engelhardt unter Berufung auf das Gespräch mit Bild. Sido habe demnach Verständnis gezeigt, weil der Name Engelhardt ohnehin in Charlotte Würdigs Familie verwurzelt sei.
Die RTL-Show „Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet“, bei der sie am 30. Juni erstmals unter dem Namen Engelhardt auftritt, ist ein weiterer Baustein ihrer TV-Karriere nach der Trennung. Die Moderatorin hatte sich nach dem Aus der Beziehung neu aufgestellt und verschiedene Formate im deutschen Fernsehen begleitet. Mit dem Auftritt unter dem neuen Namen markiert sie programmatisch einen Neuanfang, der über das Persönliche hinaus auch beruflich sichtbar wird.
RTL-Show als Bühne für den Neuanfang
Verfahrenstechnisch ist die Namensänderung in Deutschland an klare Voraussetzungen geknüpft. Wer einen anderen Namen als den des Ehepartners annehmen will, braucht in der Regel einen nachvollziehbaren Grund, etwa die Rückkehr zum Geburtsnamen nach einer Scheidung. Das Standesamt verlangt in solchen Fällen häufig eine Phase der tatsächlichen Namensführung – etwa als Künstlername –, bevor die amtliche Umsetzung im Personenstandsregister erfolgen kann. Genau diese Voraussetzung greife bei ihr, erläuterte Engelhardt.
Für die mediale Wahrnehmung bedeutet der Schritt eine Zäsur. Während Charlotte Würdig über Jahre hinweg als Teil des Paares „Sido und Charlotte“ wahrgenommen wurde, tritt sie nun unter eigenem, familiär verankertem Namen auf. In Boulevard- wie auch in Unterhaltungsmedien ist die Trennung zwischen öffentlichem und privatem Namensgebrauch schon bisher sichtbar gewesen; die formale Umstellung setzt diesen Befund nun administrativ fort.
Die Bild-Zeitung, der Charlotte Engelhardt das Interview gab, gehört zu den auflagenstärksten Boulevardblättern Deutschlands und erreicht mit persönlichen Geschichten rund um Prominente ein Millionenpublikum. Die Wahl des Mediums für eine solch persönliche Mitteilung ist daher nicht zufällig. Charlotte Engelhardt adressiert ein Publikum, das die Geschichte um die einstige Rapperin-Gattin und heutige TV-Moderatorin seit Jahren verfolgt.
Inhaltlich fällt die Reaktion in der Familie – soweit aus den Berichten hervorgeht – einvernehmlich aus. Sowohl Sido als auch die gemeinsamen Söhne zeigten sich demnach nicht überrascht oder ablehnend. Die Trennung der Eltern liegt lange zurück, die Namensfrage berührt die Kinder nach Schilderung der Mutter kaum. Das Bild einer abgestimmten, ruhigen Entscheidung steht damit im Kontrast zu der öffentlichen Aufmerksamkeit, die der Schritt zweifellos erzeugen wird.
Rechtlicher Rahmen der Namensänderung
Blickt man auf den Zeitstrahl, ergibt sich eine klare Abfolge: Trennung vor sechs Jahren, schrittweise Neuorientierung beider Seiten, schließlich die Entscheidung der Moderatorin, den Geburtsnamen wieder anzunehmen. Der 30. Juni 2026 ist der erste TV-Termin, an dem dieser Schritt für das Publikum sichtbar wird. Bis zur amtlichen Eintragung wird nach den Worten von Charlotte Engelhardt voraussichtlich ein weiteres Jahr vergehen, in dem sie den Namen konsequent als Künstlernamen führt.
Rechtlich ist die Namensänderung in Deutschland im Personenstandsgesetz geregelt. Nach einer Scheidung kann der Geburtsname ohne besondere Genehmigung wieder angenommen werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Das von Charlotte Engelhardt beschriebene Erfordernis, den Namen ein Jahr lang als Künstlernamen zu führen, betrifft die Phase vor der endgültigen behördlichen Eintragung und ist als Nachweis der Namensnutzung üblich. Erst danach erscheint der neue Name in Ausweis und Personenstandsregister.
Insgesamt zeichnen die vorliegenden Berichte das Bild einer wohlüberlegten persönlichen Entscheidung. Charlotte Engelhardt verbindet die Rückkehr zu ihrem Geburtsnamen mit einer familiären Begründung, stimmt sie mit ihrem Ex-Mann und den Kindern ab und wählt den 30. Juni als symbolischen Auftakt. Für die Öffentlichkeit bleibt vor allem der erste TV-Auftritt unter dem neuen Namen das sichtbare Datum – alles andere vollzieht sich im Hintergrund von Behörden und Personenstandsregister.
Fragen & Antworten
Warum ändert Charlotte Würdig ihren Namen zurück zu Engelhardt?
Sie begründet die Entscheidung damit, dass Engelhardt der Name ihres Vaters ist, der keine Söhne hat und der Name so über sie weitergetragen wird. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte sie: „Es ist ja mein Leben. Also entscheide ich das ganz allein.“
Ab wann tritt Charlotte Würdig offiziell als Charlotte Engelhardt auf?
Am 30. Juni 2026 wird sie erstmals als Charlotte Engelhardt vor Publikum zu sehen sein, wenn sie die RTL-Show „Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet“ moderiert.
Wann ist die amtliche Namensänderung möglich?
Das Standesamt verlangt nach Angaben von Charlotte Engelhardt, dass sie den Namen zunächst ein Jahr lang als Künstlernamen führt, bevor die offizielle Änderung vollzogen werden kann. Erst nach Ablauf dieser Frist wird der Name in das Personenstandsregister eingetragen.
Charlotte Würdig wird zu Engelhardt: Name ab 30. Juni | nachrichten360