Der britische Sender Channel 4 hat nach Missbrauchsvorwürfen die Show 'Married At First Sight' aus seinem Programm genommen.

Die BBC berichtet, dass der Sender die Sendung als 'gewagtes soziales Experiment' bezeichnet hatte. Im April wurden Channel 4 schwerwiegende Vorwürfe gegen eine kleine Anzahl ehemaliger Teilnehmer vorgelegt, die diese Personen nach Angaben des Senders bestreiten.

Eine namentlich genannte Teilnehmerin schilderte der BBC, ihr 'Match' sei während der Dreharbeiten beim Sex zu weit gegangen und habe eine Grenze überschritten. Der beschuldigte Teilnehmer wies laut BBC 'jegliche Vorwürfe des sexuellen Fehlverhaltens' zurück.

Channel 4 sei der Ansicht, dass bei Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens der Teilnehmer schnell und angemessen gehandelt wurde, sagt Geschäftsführerin Priya Dogra laut der Stellungnahme des Senders. 'Gegenteilige Behauptungen' weise man 'entschieden zurück'.