Im Finale der Frauen-Champions League in Oslo treffen am Samstagabend (18 Uhr/ORF ON) der FC Barcelona und Olympique Lyon aufeinander.
Barcelona und Lyon stehen sich im Finale der Frauen-Champions League gegenüber. Beide Teams dominieren ihre heimischen Ligen und wollen den Titel holen.
Im Finale der Frauen-Champions League in Oslo treffen am Samstagabend (18 Uhr/ORF ON) der FC Barcelona und Olympique Lyon aufeinander.
Die beiden Teams sind keine Unbekannten im Finale der Königsklasse. In den bisherigen drei Finalbegegnungen gewannen die Französinnen zwei Mal, zuletzt 2022. Barcelona hingegen steht zum sechsten Mal in Folge im Endspiel.
Die Katalaninnen zogen mit dominanten Leistungen ins Finale ein. In der K.o.-Phase sorgten sie mit einem 12:2 gegen Real Madrid und einem 5:3 gegen Bayern München für Aufsehen. Lyon kämpfte sich nach Niederlagen im Viertel- und Halbfinale zurück und besiegte Wolfsburg (4:1) und Arsenal (4:3).
Barcelona ist in dieser Saison kaum zu stoppen. In der Liga F gab es nach 28 Spieltagen nur eine Niederlage und kein Unentschieden. Auch Lyon blieb in der Premiere Ligue auf dem Weg ins Finale ungeschlagen.
Die Abwehr von Lyon setzt auf die Erfahrung von Kapitänin Wendie Renard. Sie war bei allen bisherigen elf Endspielen der Französinnen dabei und verzeichnet 103 Siege in der Champions League. "Auf diesem Niveau gibt es keinen Spielraum für Fehler", sagte Renard.
Bei Barcelona bilden Irene Paredes und Mapi Leon ein starkes Defensiv-Duo, das bisher nur acht Gegentore kassierte. Vor allem Stürmerin Ewa Pajor gilt als gefährlich vor dem Tor.
Spannung verspricht auch das Duell auf der Trainerbank. Lyon-Coach Jonatan Giraldez führte 2024 Barcelona zum Titel. Sein Nachfolger Pere Romeu kennt ihn taktisch gut: "Wir kennen uns in- und auswendig."
Verletzungssorgen gibt es bei Barcelona um Weltfußballerin Aitana Bonmati, die nach einem Wadenbeinbruch möglicherweise nicht von Beginn an spielen kann. Caroline Graham Hansen hingegen wird nach einer Oberschenkelverletzung in ihrer Heimatstadt Oslo auflaufen.
Für Lyon ist Rekordtorschützin Ada Hegerberg eine zentrale Figur. Sie traf auf dem Weg ins Finale drei Mal. Die Französinnen sind mit acht Titeln Rekordsieger der Champions League.
Beide Teams haben in dieser Saison bereits nationale Titel gewonnen. Barcelona holte Meisterschaft, Pokal und Supercup, Lyon dominierte ebenfalls die heimische Liga.
Das Finale verspricht ein packendes Duell zweier europäischer Spitzenmannschaften zu werden. Die Vorgeschichte und die Qualität beider Teams lassen ein hochklassiges Spiel erwarten.