Der CDU-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, zieht eine Minderheitsregierung als Option für den Fall in Betracht, dass nach der Landtagswahl am 20. September keine Mehrheit jenseits von AfD und Linker zustande kommt.

Peters äußerte sich in einem Interview mit der Zeitung „Welt" entsprechend. Er verwies darauf, dass in Skandinavien seit Jahren „unaufgeregt mit Minderheitsregierungen gearbeitet" werde. Eine Minderheitsregierung sei zwar nicht sein Wunschmodell; stabile Koalitionen seien meist verlässlicher. „Aber man brauche in Deutschland mehr parlamentarischen Pragmatismus", sagte der 44-Jährige.

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