Das Café Engländer hat beim Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) ein Sanierungsverfahren beantragt, nachdem der Geschäftsführer des Grazer Gastro-Betriebs verstorben ist.

Der Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens folgt auf den Tod des Geschäftsführers, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bestätigte. In einer Stellungnahme erklärte der AKV: "Ergebnis ist der nunmehrige Antrag auf Sanierung." Damit endet ein traditionsreicher Gastronomiebetrieb in Graz zumindest vorläufig in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren.

Auswirkungen auf Beschäftigte und Gläubiger

Die finanziellen Auswirkungen sind erheblich. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren 30 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer des Unternehmens betroffen. Den 47 Gläubigern stehen Gesamtforderungen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro gegenüber. Der AKV wies zudem darauf hin, dass Löhne und Gehälter "teilweise seit Juni 2026 offen" seien, was die prekäre Lage der Beschäftigten zusätzlich verschärft.