Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat am Mittwoch den Bau der 1,69 Kilometer langen, vierspurigen Verbindungsstraße „Spange Wörth" im Südwesten von St. Pölten nach mehr als sechs Jahren juristischer Auseinandersetzungen unter Auflagen erlaubt.

Hintergrund des Verfahrens

Damit endet ein Verfahren, das bereits Ende 2019 mit der Genehmigung durch die niederösterreichische Landesregierung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung begonnen hatte. Gegen diese Entscheidung hatten insgesamt 41 Parteien Beschwerde eingelegt, darunter drei Umweltorganisationen, eine Bürgerinitiative und mehrere Privatpersonen. Im Zentrum der Kritik standen naturschutzfachliche Fragen, insbesondere die Auswirkungen auf geschützte Vogelarten.