Rentenerhöhung um 4,24 Prozent beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 eine Rentenerhöhung um 4,24 Prozent beschlossen, die sich an der Entwicklung der Löhne und Gehälter orientiert.

Hintergrund der Entscheidung

Die Erhöhung der Renten um 4,24 Prozent basiert auf der aktuellen Lohnentwicklung in Deutschland. Dies entspricht einer langjährigen Praxis, die Rentenanpassungen an die wirtschaftliche Entwicklung koppelt. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro wird somit um etwa 42 Euro steigen.

Das Ministerium betonte, dass das Rentenniveau bis 2031 nicht unter 48 Prozent fallen wird. Diese Maßnahme soll die Kaufkraft der Rentnerinnen und Rentner stabil halten und ihnen eine planbare finanzielle Perspektive bieten.

Auswirkungen auf die Renten

Für eine Standardrente mit durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet die Erhöhung einen monatlichen Anstieg von 77,85 Euro. Der Rentenwert wird zudem zum 1. Juli von 40,79 auf 42,52 Euro angehoben.