Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin einen mutmaßlichen russischen Spion festgenommen und prüft den Verdacht auf nachrichtendienstliche Tätigkeit für Russland.
Nach Informationen der Bundesanwaltschaft wurde in Berlin ein Mann festgenommen, der mutmaßlich für Russland spioniert haben soll. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts auf unbefugte nachrichtendienstliche Aktivitäten für einen fremden Staat. Weitere Einzelheiten zu seiner Identität, zu seinen Taten und zum Stand des Verfahrens wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Der Fall wird von der Bundesanwaltschaft bearbeitet, die auch in anderen Fällen wegen suspected espionage activities zuständig sein kann. Die Generalbundesanwältin Jens Rommel hatte im Juni erklärt, dass russische Spionagetätigkeit häufig der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Maßnahmen dient. In ihrer damaligen Einordnung nannte sie ausdrücklich Sabotage und mögliche Angriffe auf ausgespähte Zielpersonen.
