Magdeburg, 12 August 2026

Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), hat im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine indirekte Tolerierung eines AfD-Ministerpräsidenten nicht ausgeschlossen und die Brandmauer-Strategie gegen die AfD für gescheitert erklärt.

Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), hat im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine indirekte Tolerierung eines AfD-Ministerpräsidenten nicht ausgeschlossen und die Brandmauer-Strategie gegen die AfD für gescheitert erklärt. Gegenüber Medien sagte sie: "Die Brandmauer ist gescheitert."

Wagenknecht begründete ihre Haltung mit dem Wahlergebnis, das die Partei nach eigenen Angaben anstrebt. "Ganz egal, wie man zu den Positionen dieser Partei steht, wenn sie rund 40 Prozent der Wählerstimmen erhalten, kann man sie nicht komplett ignorieren." Diese Aussage bezog sich auf den Umgang mit der AfD nach der Wahl.