Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte am Montag an, dass er als Vorsitzender der regierenden Labour Party zurücktritt und sein Amt innerhalb weniger Wochen niederlegen wird. Dies löst eine Übergangsphase aus, in der er zwar mit der Verantwortung seines Amtes zu internationalen Terminen reisen wird, aber ohne politische Autorität.

Rücktritt und unmittelbare Folgen

Starmer, der nach einem Erdrutschsieg bei der Wahl vor rund zwei Jahren Premierminister geworden war, teilte seiner Partei am Montagmorgen mit, dass er zurücktreten werde. In von britischen Medien übertragenen Bemerkungen sagte er, er habe „die Antwort“ seiner Partei auf die Frage gehört, ob er der richtige sei, um sie in die nächste Unterhauswahl zu führen. Sein Abgang beendet eine Amtszeit, die mit einer deutlichen Niederlage der Konservativen nach 14 Jahren an der Macht begann.