BP Gewinn verdoppelt sich im ersten Quartal
Der britische Energiekonzern BP hat im ersten Quartal 2026 einen bereinigten Nettogewinn von rund 3,2 Milliarden US-Dollar (2,7 Milliarden Euro) erzielt – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Starkes Quartal trotz komplexer Lage
Wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte, lag der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn deutlich über den knapp 1,4 Milliarden Dollar, die im ersten Quartal 2025 erwirtschaftet worden waren. Die starken Zahlen dürften der neuen Konzernchefin Meg O'Neill zum Start ihrer Amtszeit Rückenwind verschaffen.
«Unsere Branche agiert in einem Umfeld von Konflikten und Komplexität und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Energieversorgung», sagte O'Neill laut Mitteilung. Die Aussage verweist auf die angespannte globale Lage, die unter anderem durch den Ukraine-Konflikt und Spannungen im Nahen Osten geprägt ist.
Konzernführung im Fokus
Die Leistung des Ölkonzerns in den ersten drei Monaten des Jahres markiert einen erfolgreichen Start für Meg O'Neill, die erst kürzlich die Führung des Unternehmens übernommen hat. Die starken Zahlen könnten ihre Position innerhalb des Konzerns und gegenüber den Aktionären stärken.
BP profitiert derzeit von den hohen Ölpreisen, die durch die unsichere geopolitische Lage und Engpässe in der Lieferkette getrieben werden. Der Konzern mit Hauptsitz in London zählt zu den größten Energieunternehmen der Welt und ist insbesondere im Golf von Mexiko aktiv.

