Beim Untergang eines Bootes auf dem Kariba-Stausee an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia sind nach Angaben der simbabwischen Regierung mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen.

Der Kariba-Stausee liegt an Simbabwes Grenze zu Sambia, mehr als 300 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Harare. Auf dem Gewässer, das zu den größten künstlichen Seen der Welt gehört, sind nach offiziellen Angaben der simbabwischen Behörden mindestens 44 Menschen bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen.

Die Regierung des südafrikanischen Staates bestätigte die Zahl der Toten in einer Stellungnahme. Demnach handelt es sich um eines der schwersten Bootsunglücke, die in Simbabwe in den vergangenen Jahren dokumentiert wurden. Einzelheiten zur genauen Besatzung des Bootes, zu dessen Typ und zum Zweck der Fahrt wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.