Am Pfingstwochenende fielen in Zürich und Freiburg richtungsweisende Entscheidungen bei der Eishockey-Weltmeisterschaft, wobei Norwegen mit einem Sieg gegen den Weltmeister von 2024 ins Viertelfinale einzog und Österreich vor einem entscheidenden Spiel gegen die USA steht.
Norwegen sicherte sich mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen Tschechien in Freiburg das Ticket für die Runde der letzten Acht. Es ist der vierte Sieg im Turnier für die Skandinavier, die damit als zweites Team nach Kanada das Viertelfinale erreichten.
Die Partie begann furios: Havard Ostrem Salsten nutzte bereits in der dritten Minute einen tschechischen Abwehrfehler zur frühen Führung. Michael Brandsegg-Nygard erhöhte in der siebten Minute auf 2:0 und brachte Norwegen auf die Siegerstraße.
Jaroslav Chmelar gelang in der 16. Minute zwar der Anschlusstreffer zum 2:1, doch Torhüter Henrik Haukeland verhinderte im weiteren Verlauf des ersten Drittels den Ausgleich. Das zweite Drittel blieb torlos, ehe Martin Ronnild in der 48. Minute mit dem Treffer zum 3:1 die Vorentscheidung erzielte.
Norwegens historischer Erfolg
Für Norwegen ist es die erste Viertelfinalteilnahme seit der Weltmeisterschaft 2012 in Stockholm und Helsinki. Damals war das Turnier noch gemeinsam von Schweden und Finnland ausgerichtet worden. Der Einzug unter die besten Acht markiert einen historischen Erfolg für das norwegische Eishockey.
