Das österreichische Bundesbildungsministerium kann nicht mehr sagen, welche 492 Schulen es im Jahr 2019 im Programm „Schulen mit besonderen Herausforderungen“ mit Bundesmitteln unterstützt hat, weil die entsprechende Liste als verschollen gilt.
Zwei Programme, eine Lücke
Nach zwei Jahren Verfahren und einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zur Transparenz von Schuldaten habe die Bildungsdirektion nun doch noch eine der beiden ursprünglich angefragten Schullisten übermittelt, wie der ORF Vorarlberg am Montag berichtete. Bei der freigegebenen Liste handelt es sich demnach um jene zum Programm „100 Schulen - 1.000 Chancen“. Die zweite Liste – jene zu den „Schulen mit besonderen Herausforderungen“ von 2019 – sei aber verschollen.
