Mehr als einen Monat nach dem Einbruch des Bugfahrwerks eines Lufthansa-Dreamliners am Flughafen Frankfurt hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Donnerstag einen Zwischenbericht vorgelegt, in dem sie die Zahl der Verletzten auf 23 korrigiert.
Bei dem Vorfall am 4. Juni an einer Parkposition vor Terminal 1 des Frankfurter Flughafens war die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen des Lufthansa-Flugs LH450 nach Los Angeles betroffen. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht der BFU hervorgeht, schlugen sowohl die Nase des Flugzeugs als auch beide Triebwerksverkleidungen auf den Beton auf. Lufthansa hatte zuvor lediglich fünf Verletzte angegeben; nach den nun vorliegenden Erkenntnissen wurden insgesamt 23 Menschen verletzt, zwei davon schwer.
