Ein Berliner ist nach einer Vibrionen-Infektion, die er sich an der Ostsee zugezogen hatte, gestorben – das Robert Koch-Institut (RKI) hat damit in diesem Jahr bislang zwei Todesfälle nach in Deutschland erworbenen Vibrionen-Infektionen registriert.
Was sind Vibrionen und wo treten sie auf?
Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte, ist in Mecklenburg-Vorpommern ein Mann aus Berlin an den Folgen einer Vibrionen-Infektion gestorben. Damit summieren sich die vom RKI in diesem Jahr in Deutschland erfassten Todesfälle nach im Inland erworbenen Infektionen mit Vibrionen auf zwei.
Vibrionen sind Bakterien, die bevorzugt in salzhaltigem und brackigem Wasser vorkommen. In Nord- und Ostsee steigt ihre Konzentration, wenn die Wassertemperaturen über mehrere Tage hinweg deutlich ansteigen. Bei Kontakt mit offenen Wunden, aber auch beim Verschlucken von Wasser, können die Erreger schwere, teils tödlich verlaufende Infektionen auslösen.
