Bericht: Trump nach Nato-Gipfel heimlich in Catering-Wagen aus Jet geschleust
Washington, 11 August 2026
AI-generated image (z-image via Kie.ai)
Kurzfassung
Die „New York Times" berichtet unter Berufung auf anonyme Quellen, dass der US-Präsident nach dem Nato-Gipfel in der Türkei auf Anraten des Secret Service nicht mit der regulären, sondern mit der älteren Air Force One nach Großbritannien geflogen sei. Aus dieser Maschine sei er am Stützpunkt Mildenhall heimlich in einem Catering-Wagen herausgebracht worden – wegen einer möglichen Bedrohung.
Washington, 11 August 2026
Der US-Präsident ist nach dem Nato-Gipfel in der Türkei einem Bericht der „New York Times" zufolge auf Anraten des Secret Service heimlich in einem Catering-Wagen aus einem Flugzeug an die Öffentlichkeit geführt worden.
Die „New York Times" hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Demnach ging es dabei um Sicherheitsbedenken.
Demnach sei der Präsident auf dem Rückflug nicht – wie üblich – über die Rampe der Maschine ausgestiegen, sondern sei am Boden in einem Catering-Wagen verborgen worden, um möglichen Angreifern kein leichtes Ziel zu bieten. Erst danach sei er in die offizielle Air Force One umgestiegen, die ihn weiter in die Vereinigten Staaten brachte.
Reaktion des Weißen Hauses
Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorgang. Sprecherin Karoline Leavitt verwies in schriftlicher Stellungnahme auf laufende Sicherheitsprotokolle. Der Secret Service erklärte, man setze „jedes uns zur Verfügung stehende Mittel" ein, um diesen Bedrohungen zu begegnen.
Der Bericht schildert zudem, dass Trump selbst sowie sein engster Beraterkreis nach eigener Darstellung nicht im Voraus über die konkrete Bedrohungslage informiert worden seien. Demnach erfuhr dem Bericht zufolge selbst das engste Umfeld des Präsidenten erst im Nachhinein von der möglichen iranischen Bedrohung.
Hintergrund: Mögliche iranische Bedrohung
Hintergrund ist laut „New York Times" eine Warnung vor einem möglichen Anschlag aus iranischem Raum während des Rückflugs. Die genauere Quelle dieser Warnung blieb in dem Artikel offen. Auch das Ausmaß der Bedrohung – ob es sich um eine konkrete Anschlagsplanung oder um eine abstrakte Gefahreneinschätzung handelte – blieb unklar.
Der Vorfall wirft Fragen nach der Abstimmung zwischen Secret Service, Pentagon und Weißem Haus auf. Sicherheitsexperten verweisen darauf, dass eine Verlegung des Präsidenten in einen Catering-Wagen eine ungewöhnliche, aber nicht völlig unübliche Methode sei, wenn Geheimdienste ein erhöhtes Risiko sehen. Üblicherweise werden solche Maßnahmen mit dem Stabschef im Weißen Haus abgestimmt.
Politische Reaktionen in Washington
Aus dem Weißen Haus hieß es lediglich, der Präsident sei „jederzeit sicher" gewesen. Man habe sich an alle geltenden Protokolle gehalten. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats erklärte, solche Entscheidungen würden routinemäßig getroffen, wenn Geheimdienste Hinweise auf eine mögliche Bedrohung lieferten.
Oppositionelle Abgeordnete kündigten an, die Vorgänge in den zuständigen Geheimdienstausschüssen des Kongresses hinterfragen zu wollen. Der demokratische Senator Mark Warner forderte eine vollständige Unterrichtung über die dem Bericht zugrundeliegenden Geheimdiensterkenntnisse. Die Republikaner wiesen die Vorwürfe zunächst als „überzogen" zurück.
Britischer Stützpunkt Mildenhall im Fokus
Der Secret Service hatte zuletzt nach mehreren Sicherheitspannen unter verstärkter Beobachtung gestanden. Erst im vergangenen Jahr war es während eines Wahlkampfauftritts zu einem vereitelten Anschlagsversuch auf Trump gekommen. Die Behörde hatte daraufhin ihre Schutzprotokolle überarbeitet.
Unklar bleibt, ob die beschriebene iranische Bedrohung auch andere Stationen der Reise betraf. Das Weiße Haus kündigte für die kommenden Tage eine routinemäßige Sicherheitsunterrichtung der Öffentlichkeit an. Bis dahin wollte Karoline Leavitt keine weiteren Details nennen.
In Großbritannien löste der Bericht ebenfalls Diskussionen aus. Der Vorfall habe sich auf dem Stützpunkt Mildenhall ereignet, einem der wichtigsten britischen Luftwaffenstützpunkte und regelmäßigen Zwischenstopp für US-Präsidenten auf Transatlantikflügen. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, man habe den Stützpunkt im Rahmen üblicher Verfahren zur Verfügung gestellt.
Fragen & Antworten
Worüber hat die „New York Times" berichtet?
Die Zeitung berichtet unter Berufung auf anonyme Quellen, Trump sei nach dem Nato-Gipfel in der Türkei auf Anraten des Secret Service mit der alten Air Force One nach Großbritannien geflogen und dort heimlich in einem Catering-Wagen aus der Maschine geführt worden.
Welche Bedrohung wird in dem Bericht genannt?
Der Bericht verweist auf eine mögliche Bedrohung aus iranischem Raum während des Rückflugs. Weder der Secret Service noch das Weiße Haus bestätigten jedoch bislang konkrete Einzelheiten.
Wie hat das Weiße Haus reagiert?
Eine Sprecherin erklärte, der Präsident sei „jederzeit sicher" gewesen und alle geltenden Protokolle seien eingehalten worden. Karoline Leavitt verwies zudem auf die Aussage des Secret Service, man setze „jedes uns zur Verfügung stehende Mittel" ein, um Bedrohungen zu begegnen.
Trump heimlich aus Air Force One geschleust | nachrichten360