Ayatollah Ali Khamenei, der 37 Jahre lang als Oberster Führer der Islamischen Republik Iran amtierte, wird am Donnerstag im Imam-Reza-Heiligtum seiner Geburtsstadt Maschhad im Nordosten des Landes beigesetzt.

Am 28. Februar 2026, dem ersten Tag des Iran-Kriegs, wurde er bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet. Die Beisetzung erfolgt damit mehr als vier Monate nach seinem Tod. Die islamische Tradition sieht eigentlich eine möglichst rasche Beisetzung vor, oft innerhalb von 24 Stunden.

Trauerzug von Teheran über Qom in den Irak

Die öffentlichen Trauerfeiern hatten am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran begonnen. Millionen Anhänger folgten dem früheren geistlichen und weltlichen Oberhaupt, der die Islamische Republik mit harter Hand regiert hatte. Der Leichnam wurde zunächst in Teheran öffentlich aufgebahrt und durch die Strassen getragen.