Die thailändische Hauptstadt Bangkok hat wegen großflächiger Überschwemmungen den Katastrophenfall ausgerufen und Tempel sowie Schulen zu Notunterkünften umfunktioniert.

Die thailändische Hauptstadt Bangkok hat den Katastrophenfall ausgerufen, nachdem heftige Regenfälle weite Teile des Großraums unter Wasser gesetzt haben. Nach Angaben des Senders Thai PBS richteten die Behörden Notunterkünfte in Tempeln und Schulen ein, um die Bevölkerung kurzfristig unterzubringen. Betroffen sind demnach zahlreiche Stadtteile, in denen das Wasser in Wohnhäuser und auf Straßen eingedrungen ist.

Ausrufung des Katastrophenfalls und seine Folgen

Mit der formellen Ausrufung des Katastrophenfalls erhält die Stadtverwaltung erweiterte Befugnisse, um Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Dazu zählen Evakuierungen, die Verteilung von Trinkwasser und Lebensmitteln sowie der Einsatz von Rettungskräften. Auch die Armee und Freiwillige sind in den betroffenen Vierteln unterwegs, um Menschen aus überschwemmten Häusern zu holen.