Die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat beim 'Ständehaus-Treff' der Rheinischen Post in Düsseldorf über die schwierige Lage ihrer Partei, persönliche Anfeindungen und ihr Verhältnis zu Bundeskanzler Friedrich Merz gesprochen.

Die 58-Jährige räumte angesichts sinkender Umfragewerte ein: 'Wir haben nicht mehr viel zuzusetzen.' Die SPD liegt in Umfragen bei rund zwölf Prozent. Auch die Union verzeichnet rückläufige Werte. Die Nervosität in der SPD sei entsprechend hoch.

Bas berichtete von Rückmeldungen aus ihrem Duisburger Wahlkreis. 'Die Menschen sind wütend auf die Regierung und auf meine Partei', sagte sie. Wenn Wähler den Eindruck hätten, die Bundesregierung streite nur, 'dann machen wir was falsch'. Die schwarz-rote Koalition könne nur gemeinsam gewinnen oder gemeinsam verlieren.