Der Badeteich St. Margarethen im Bezirk Eisenstadt-Umgebung ist mit Kolibakterien (Escherichia coli) verunreinigt und wird ab Donnerstag für Badegäste gesperrt, nachdem eine Messung den Grenzwert für E. coli klar überschritten hat.
Wie der Landesmedienservice Burgenland am Mittwochnachmittag mitteilte, sei der Badeteich St. Margarethen mit Kolibakterien (Escherichia coli oder kurz E. coli) verunreinigt und daher für Badegäste gesperrt. Das Badeverbot entsprechend dem Bäderhygienegesetz tritt am Donnerstag in Kraft.
Messwert liegt deutlich über dem Grenzwert
Laut APA habe man aufgrund einer verunreinigten Wasserprobe gehandelt. Bei einer Messung am Dienstag sei der Wert für Escherichia coli mit 816 KBE/100 ml an einer Stelle "klar überschritten" worden. Der Grenzwert für Escherichia coli liegt bei 500 koloniebildenden Einheiten pro 100 Milliliter Wasser (kurz KBE/100 ml).
Fälle von Erkrankten sind dem Land nicht bekannt. Dennoch weisen die Behörden darauf hin, dass bestimmte Stämme bei Tieren und Menschen Erkrankungen wie bakterielle Harnwegsinfektionen, Bauchfellentzündungen, Gallenblasenentzündungen oder Magen-Darm-Entzündungen verursachen können.
