Der österreichische Vizekanzler Andreas Babler nimmt an einem Treffen der internationalen Allianz „Global Progressive Mobilization“ und dem Gipfel „Defense of Democracy“ in Barcelona teil, um eine gemeinsame Strategie gegen Extremismus und Angriffe auf demokratische Systeme zu entwickeln.
Progressive Kräfte formieren sich
An dem Treffen in der katalanischen Metropole nehmen 19 Staats- und Regierungschefs aus dem linken Spektrum teil, darunter die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum, der kolumbianische Präsident Gustavo Petro und Brasiliens Staatschef Lula da Silva. Im Mittelpunkt der Gespräche steht eine engere Zusammenarbeit gegen Extremismus, Desinformation und Bedrohungen für demokratische Institutionen.
Babler betonte, dass es sich nicht um einen symbolischen Akt handelt, sondern um die Suche nach einer koordinierten politischen Gegenposition. „Es gehe um das Suchen nach einer 'abgestimmten politischen Gegenposition zur militärischen Eskalation'“, so der SPÖ-Vorsitzende. Die progressive Allianz wolle zeigen, dass Solidarität und Zusammenarbeit Fortschritt ermöglichen – und dass die Welt nicht nur von denen geprägt werde, die es sich leisten können, sondern von funktionierenden Demokratien.
Gegenpol zu „rechtsautoritärem Chaos“
Babler beschrieb das Treffen als Ausgangspunkt für eine starke internationale Achse progressiver Kräfte. „Das Treffen bildet den Startschuss für eine starke internationale Achse progressiver Kräfte als Gegengewicht zum rechtsautoritären Bündnis der Chaos-Politiker Trump, Milei und bis vor Kurzem Orbán und Co.“, erklärte er. Damit positioniert sich die Allianz klar gegen die Politik von Figuren wie dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump oder dem argentinischen Präsidenten Javier Milei.

