Im Skandal um die Ruck-Leaks, die den Wiener SPÖ-Wirtschaftskammer-Funktionär Walter Ruck belasten, sind nun auch Aussagen des Wiener Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy (SPÖ) aus dem Bezirk Donaustadt aufgezeichnet worden, was die FPÖ zu einer Rücktrittsforderung veranlasste.
Der Wiener Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) ist in den Fall der sogenannten Ruck-Leaks hineingezogen worden. Laut den Aufzeichnungen, die in dem Komplex eine Rolle spielen, soll sich Nevrivy bei einem Treffen in einer Weise geäußert haben, die nun politische Wellen schlägt. Der Bezirksvorsteher selbst entschuldigte sich für seine Wortwahl bei dem Treffen.
In einer Stellungnahme erklärte Nevrivy wörtlich: „Ich entschuldige mich, dass ich mich bei diesem Treffen dazu habe hinreißen lassen, derartige Aussagen zu tätigen." Mit dieser Entschuldigung reagierte er auf die Veröffentlichung der Aufzeichnungen. Inhaltlich ging es demnach um Äußerungen, die als unangemessen eingeordnet werden.
