Das österreichische Innenministerium meldet einen Rückgang der Asyl-Erstanträge auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren und verweist auf eine "Minuszuwanderung" in den vergangenen Monaten.

Die Zahl der neu gestellten Asylanträge in Österreich ist laut Angaben des Innenministeriums so niedrig wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Das Ministerium wertet die Entwicklung als Zeichen einer trendmäßigen Beruhigung der Zuwanderung und betonte, dass diese Tendenz mit Blick auf die kommenden Monate weiter beobachtet werde.

Eine Sprecherin oder ein Sprecher des Ressorts verwies darauf, dass seit Jahresbeginn mehr Personen ausgereist seien als Erstanträge registriert wurden. Daraus ergebe sich in den vergangenen Monaten rechnerisch eine "Minuszuwanderung". Das bedeutet, dass der Saldo aus Zuzug und Wegzug negativ ist und die ausreisepflichtigen Personen die Zahl der neuen Anträge übersteigen.