Die asiatischen Aktienmärkte sind am Donnerstag mehrheitlich deutlich gefallen, getrieben von einem breiten Ausverkauf bei Chipwerten, der den südkoreanischen KOSPI zeitweise um mehr als sechs Prozent einbrechen ließ und auch den japanischen Nikkei tief ins Minus zog.
Ein breiter Ausverkauf bei Chipwerten schickt die Börsen in Ostasien am Donnerstag mehrheitlich auf Talfahrt. In Seoul brechen Samsung Electronics und SK hynix ein, beide Werte zusammen stellen die Hälfte der KOSPI-Gewichtung. Der südkoreanische Leitindex brach zeitweise um 6,41 Prozent auf 6.817,72 Einheiten ein; zeitweise musste der Handel in Seoul wegen zu starker Kursausschläge pausiert werden, wie schon des Öfteren in den vergangenen Wochen. Dazu hat die koreanische Notenbank die Zinsen erstmals seit dreieinhalb Jahren angehoben, der Leitzins liegt nun bei 2,75 Prozent nach einem von Marktteilnehmern erwarteten Schritt um 25 Basispunkten.
