In Rheinland-Pfalz ist die Armutsquote nach einem neuen Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands auf 15,9 Prozent gestiegen, während die bundesweite Quote mit 16,1 Prozent den höchsten Stand seit 2020 erreicht.

Der Anteil der Menschen, die in Rheinland-Pfalz als armutsgefährdet gelten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt das Bundesland leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Vor zwei Jahren hatte die Quote im Land mit 12,3 Prozent noch einen Tiefstand erreicht, bevor sie deutlich nach oben kletterte.

Bundesweit gelten nach Angaben des Statistischen Bundesamts, das die 16,1-Prozent-Zahl bereits im Februar gemeldet hatte, rund 13,3 Millionen Menschen als arm. Das ist der höchste Wert seit 2020. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland sieht die Entwicklung mit Sorge.