Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist am Dienstag in Washington mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zusammengetroffen, um die US-Regierung zu einem stärkeren Druck auf Israel zu bewegen.
Hintergrund des Treffens
Der Besuch markiert einen diplomatischen Kraftakt inmitten einer fragilen Phase zwischen den Kriegsparteien im Nahen Osten. Aouns erklärtes Ziel sei es, so die Ausgangslage, Trump dazu zu bringen, mehr Druck auf Israel auszuüben – insbesondere mit Blick auf die noch laufenden Truppenbewegungen im Süden des Libanon und die Bedingungen für einen vollständigen Rückzug der israelischen Armee.
Die USA unterstützen in Beirut nach eigener Darstellung zwei zentrale Akteure: Präsident Joseph Aoun und den libanesischen Ministerpräsidenten Nawaf Salam. US-Diplomaten arbeiten seit Monaten daran, den Libanon aus dem Einflussbereich des Iran zu lösen, die Hisbollah zu entwaffnen und eine friedliche Beziehung zwischen Libanon und Israel aufzubauen. Der Besuch Aouns reiht sich in diese Strategie ein.
