Im brasilianischen Amazonas sind im Jahr 2025 nach Angaben der zuständigen Behörde rund drei Millionen Hektar Wald verbrannt – die kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 40 Jahren.
Rekordtief bei den Brandflächen
Die Brandfläche im Jahr 2025 ist die niedrigste seit Beginn der systematischen Erfassung vor mehr als vier Jahrzehnten. Wie die zuständige Behörde mitteilte, brannten "insgesamt gut drei Millionen Hektar ab". Im Vorjahr waren "knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand". Damit hat sich die verbrannte Fläche im Vergleich zu 2024 um rund 80 Prozent verringert.
Die geringeren Schäden werden auf mehrere Faktoren zurückgeführt. "Eine verspätete Regenzeit zwischen 2024 und 2025 hatte Brandrodungen in manchen Gebieten verhindert", hieß es. Zusätzlich habe "die von dem Ausmaß der Brände 2024 geschockte Bevölkerung mitgeholfen, das Ausbreiten neuer Brände zu verhindern". Auch Rodungen gingen demnach zurück, wodurch weniger trockene Vegetation als Brennmaterial zur Verfügung stand.
