Der Sportartikelhersteller Adidas hat nach einem kräftigen Wachstum im zweiten Quartal sein Jahresumsatzziel für 2025 erhöht und zugleich auf Belastungen durch US-Zölle und Wechselkurseffekte hingewiesen.

Adidas blickt nach einem überraschend starken zweiten Quartal zuversichtlicher auf das Gesamtjahr und hat seine Umsatzprognose angehoben. Das Unternehmen aus Herzogenaurach reagiert damit auf eine lebhafte Nachfrage nach seinen Schuhen und Bekleidungskollektionen. Nach Angaben des Konzerns übertraf das Wachstum die bisherigen internen Erwartungen.

Konzernchef Björn Gulden erklärte, dass der Geschäftsmix und ein hoher Anteil an Verkäufen zum vollen Preis positive Effekte erzielt hätten. Allerdings hätten höhere US-Zölle und unvorteilhafte Währungsentwicklungen diese Fortschritte teilweise wieder aufgezehrt. Das Unternehmen formulierte dies in einer Mitteilung wie folgt: „Ein gesunder Anteil an Verkäufen zum vollen Preis und ein vorteilhafterer Geschäftsmix wurden durch höhere US-Zölle und unvorteilhafte Währungsentwicklungen aufgehoben“, erklärte Adidas.