Ein 57-jähriger Mann ist am Mittwoch in der Kärntner Gemeinde Brückl mit einem Bagger etwa zwanzig Meter in die Tiefe gestürzt, aus der Kabine geschleudert und schwer verletzt worden.
Hergang des Unfalls
Der Mann war nach Angaben der Einsatzkräfte mit einem Bagger in einem Geländeabschnitt nahe der Ortschaft Terpetzen tätig, als das schwere Gerät aus noch ungeklärter Ursache rund zwanzig Meter in die Tiefe rutschte. Beim Aufprall wurde der 57-Jährige aus der Fahrerkabine geschleudert, wie die Feuerwehr mitteilte.
Nach dem Unfall wurde der Mann zunächst vor Ort medizinisch erstversorgt. Anschließend erfolgte laut den Einsatzkräften der schonende Transport per Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus UKH Klagenfurt.
Großeinsatz mit 64 Kräften
Die Alarmierung löste einen Großeinsatz aus. Insgesamt standen 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren Brückl, St. Filippen, Völkermarkt und Klein St. Veit im Einsatz. Zwölf Fahrzeuge wurden laut Feuerwehr an die Unfallstelle beordert.
Die Bergung des Verunglückten gestaltete sich nach Angaben der Einsatzleitung aufwendig, da das Gelände am Unfallort schwer zugänglich war. Mit vereinten Kräften konnte der 57-Jährige aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden.
Ermittlungen zur Unfallursache
Wie genau es zu dem Absturz kam, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Nach APA-Informationen werden sowohl die Witterungsverhältnisse als auch der Zustand des Untergrunds als mögliche Faktoren geprüft.
Die Verletzungen des Mannes werden von den behandelnden Ärzten als schwer eingestuft. Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen der APA bislang keine über die Erstinformation hinausgehenden Angaben vor.
Transport ins UKH Klagenfurt
Bereits am späten Mittwochnachmittag konnte der Einsatz nach mehreren Stunden beendet werden. Die Feuerwehren aus den vier beteiligten Ortschaften rückten nach und nach von der Unfallstelle ab.
Beim Hubschraubertransport ins UKH Klagenfurt handelte es sich um eine Standardmaßnahme bei schweren Arbeitsunfällen. Das Unfallkrankenhaus ist auf die Versorgung komplexer Verletzungen spezialisiert.
Nach dem Großeinsatz gilt die Unfallstelle in Terpetzen weiterhin als abgesperrt. Die zuständigen Behörden wollen den Hergang in den kommenden Tagen rekonstruieren.
