Frankenfels, 10 Juli 2026
Ein 51-jähriger Niederösterreicher stürzte am Donnerstagabend bei einer Wanderung zur Falkensteinmauer in Frankenfels im Bezirk St. Pölten/Land rund 70 bis 80 Meter über felsdurchsetztes Waldgelände ab und wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.
Die Wanderung der beiden Nachbarn hatte am Donnerstagabend gegen 19.05 Uhr begonnen, wie die Polizei am Freitag in einer Aussendung mitteilte. „Der 51-Jährige wollte mit seinem 45-jährigen Nachbarn gegen 19.05 Uhr zur Falkensteinmauer im Gemeindegebiet von Frankenfels“, hieß es. Sie gingen über den Wanderweg in Richtung des frei begehbaren Südwestgrates.
Gegen 19.35 Uhr hörte der 45 Jahre alte Begleiter, der rund „zwei bis drei Meter voraus“ ging, ein dumpfes Geräusch. „Er stieg daraufhin zum Verunfallten ab, leistete Erste Hilfe und rief die Rettung“, teilte die Polizei weiter mit. Sein Nachbar war „aus bisher unbekannter Ursache rund 70 bis 80 Meter über felsdurchsetztes Waldgelände abgestürzt“.
Hergang des Sturzes
Zum Unglücksort im Bereich Falkensteinmauer rückten die Bergrettung Kirchberg/Pielach sowie die Feuerwehr Frankenfels aus. „Es galt, einen abgestürzten Wanderer im Bereich Falkensteinmauer zu retten“, wie die Bergrettung berichtete. Da das Gelände schwer zugänglich ist, konnten die Einsatzfahrzeuge nur bis zu einem Forstweg fahren – „danach mussten die Helfer die letzte steile Strecke zu Fuß zurücklegen“.
