Eine 25 Jahre alte Mutter ist am Donnerstag in Villach wegen Drogenhandels zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden, während nebenan im Haushalt ihr Säugling schlief.

Ermittlungen über abgehörte Telefongespräche

Wie die "Krone" berichtet, deckten Kärntner Suchtgiftermittler den Fall über abgehörte Telefongespräche auf. Die junge Frau habe ihre Babypause genutzt, um illegale Drogengeschäfte abzuwickeln. Ihr Kind schlief während der Geschäfte im selben Haushalt.

Die Vorsitzende Claudia Bandion-Ortner hakte vor dem Richterstuhl nach, wie es zu diesem Absturz kommen konnte. Die Angeklagte begründete ihr Handeln schlicht mit ihren Gefühlen: "Ich war verliebt". Der 40-jährige Mitangeklagte, ein Mann aus Algerien ohne Aufenthaltsgenehmigung in Österreich, soll die Ware regelmäßig per Bahn aus Wien nach Villach transportiert haben.