Chronologischer Verlauf der Berichterstattung zu dieser Geschichte.
Story-Updates
Chronologische Versionen unseres Artikels, mit den seit der vorherigen Fassung neu hinzugekommenen Fakten.
22. Mai 2026, 19:00 · Aktuelle Fassung
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen – Verwirrung um Truppenbewegungen
Neu in dieser Fassung
Der Kongress hat im Dezember festgelegt, dass die USA in Europa mindestens 76 000 Soldaten stationiert haben müssen.
Der Kongress hat im Dezember festgelegt, dass die USA in Europa mindestens 76 000 Soldaten stationiert haben müssen.
Der Kongress hat im Dezember festgelegt, dass die USA in Europa mindestens 76 000 Soldaten stationiert haben müssen.
Momentan liegt diese Zahl bei 80 000 Truppen.
Verwirrung um amerikanische Präsenz: Trump schickt nun doch neue Truppen nach Polen Der amerikanische Verteidigungsminister wollte 4000 Soldaten aus Polen abziehen.
Doch Trump verspricht Warschau nun 5000 zusätzliche Soldaten.
Als der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth vergangene Woche eine anstehende Rotation von 4000 Soldaten in Polen absagte, überraschte er nicht nur einen der treusten Nato-Partner.
«Die USA werden 5000 zusätzliche Truppen nach Polen schicken», verkündete der amerikanische Präsident auf Truth Social.
Offenbar als Strafmassnahme hatte das Pentagon zu Beginn dieses Monats den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.
Momentan liegt diese Zahl bei 80 000 Truppen.
Verwirrung um amerikanische Präsenz: Trump schickt nun doch neue Truppen nach Polen Der amerikanische Verteidigungsminister wollte 4000 Soldaten aus Polen abziehen.
Doch Trump verspricht Warschau nun 5000 zusätzliche Soldaten.
Als der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth vergangene Woche eine anstehende Rotation von 4000 Soldaten in Polen absagte, überraschte er nicht nur einen der treusten Nato-Partner.
«Die USA werden 5000 zusätzliche Truppen nach Polen schicken», verkündete der amerikanische Präsident auf Truth Social.
Offenbar als Strafmassnahme hatte das Pentagon zu Beginn dieses Monats den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.
Momentan liegt diese Zahl bei 80 000 Truppen.
Verwirrung um amerikanische Präsenz: Trump schickt nun doch neue Truppen nach Polen Der amerikanische Verteidigungsminister wollte 4000 Soldaten aus Polen abziehen.
Doch Trump verspricht Warschau nun 5000 zusätzliche Soldaten.
Als der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth vergangene Woche eine anstehende Rotation von 4000 Soldaten in Polen absagte, überraschte er nicht nur einen der treusten Nato-Partner.
«Die USA werden 5000 zusätzliche Truppen nach Polen schicken», verkündete der amerikanische Präsident auf Truth Social.
Offenbar als Strafmassnahme hatte das Pentagon zu Beginn dieses Monats den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.
22. Mai 2026, 18:56
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen – Trump begründet Entscheidung mit gutem Verhältnis zu polnischem Präsidenten
Neu in dieser Fassung
US President Donald Trump announced that the US will send 5,000 additional troops to Poland.
Trump cited his good relationship with Polish President Karol Nawrocki as the reason for sending additional troops to Poland.
The US Defense Minister Pete Hegseth canceled the rotation of 4,000 soldiers in Poland.
The US has around 13,000 soldiers stationed in Italy and nearly 4,000 in Spain.
The US Congress mandated that the US must have at least 76,000 troops stationed in Europe.
The US currently has 80,000 troops stationed in Europe.
NATO Secretary-General Mark Rutte described the US troop movements in Europe as a 'step-by-step' and 'structured' process.
German Chancellor Friedrich Merz criticized the US war against Iran, stating that the US entered the war without any strategy.
The US Defense Department announced the withdrawal of 5,000 soldiers from Germany as a punitive measure.
The planned deployment of Tomahawk cruise missiles was canceled.
US Secretary of State Marco Rubio expressed disappointment over Europe's reaction to US operations in the Middle East.
Spain did not allow the US to use its bases for the war against Iran.
Trump threatened to reduce troops in Spain and Italy.
Marco Rubio stated that the announced and planned troop movements are not a 'punishment'.
The US naval base in Rota is strategically important for the US, located near the Strait of Gibraltar.
Wie das geht, sah man am Freitag: Beim Treffen der 32 NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg freute er sich überbordend, weil Donald Trump seine Drohungen zurückgeschraubt hatte.
Ihr Motto "Einer für alle, alle für einen" gilt schon lange nicht mehr: In den 1950er-Jahren, als der Kalte Krieg sich mitunter heiß anfühlte, hatten die USA 475.000 Soldaten in Europa stationiert, das war der absolute Höhepunkt des "Pax Americana".
Mittlerweile ist die Zahl auf 80.000 gefallen, Tendenz gnadenlos sinkend – das Pentagon will künftig Truppen, die für die Verteidigung Europas eingeplant sind, im Krisenfall nicht mehr automatisch bereitstellen.
Möglich ist das durchaus: Der Artikel 5 – die Einer-für-alle-Regel – greift nämlich nur, wenn alle dafür sind.
Einen Ersatz dafür neu aufzubauen, könnte "Jahre dauern und Milliarden kosten", schätzt der Council on Foreign Relations in einem Strategiepapier.
Besser wäre es daher, auf bestehende Alternativen zurückzugreifen, etwa die "Joint Expeditionary Force" mit Sitz in London – ein Bündnis der Briten mit Skandinavien und dem Baltikum.
22. Mai 2026, 14:30
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen – Verwirrung über Truppenbewegungen in Europa
Neu in dieser Fassung
In der Nacht kündigte US-Präsident Donald Trump die Entsendung von "5.000 zusätzlichen Soldaten" nach Polen an.
In der Nacht kündigte US-Präsident Donald Trump die Entsendung von "5.000 zusätzlichen Soldaten" nach Polen an.
Wie das geht, sah man am Freitag: Beim Treffen der 32 NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg freute er sich überbordend, weil Donald Trump seine Drohungen zurückgeschraubt hatte.
Ihr Motto "Einer für alle, alle für einen" gilt schon lange nicht mehr: In den 1950er-Jahren, als der Kalte Krieg sich mitunter heiß anfühlte, hatten die USA 475.000 Soldaten in Europa stationiert, das war der absolute Höhepunkt des "Pax Americana".
Mittlerweile ist die Zahl auf 80.000 gefallen, Tendenz gnadenlos sinkend – das Pentagon will künftig Truppen, die für die Verteidigung Europas eingeplant sind, im Krisenfall nicht mehr automatisch bereitstellen.
Möglich ist das durchaus: Der Artikel 5 – die Einer-für-alle-Regel – greift nämlich nur, wenn alle dafür sind.
Einen Ersatz dafür neu aufzubauen, könnte "Jahre dauern und Milliarden kosten", schätzt der Council on Foreign Relations in einem Strategiepapier.
Besser wäre es daher, auf bestehende Alternativen zurückzugreifen, etwa die "Joint Expeditionary Force" mit Sitz in London – ein Bündnis der Briten mit Skandinavien und dem Baltikum.
Dabei geht es weniger um die verbliebenen etwa 100 Nuklearsprengköpfe, die die USA in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Türkei lagern.
Vor etwa drei Wochen hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet – vorausgegangen war Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an Trumps Vorgehen im Iran.
Vor etwa drei Wochen hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet – vorausgegangen war Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an Trumps Vorgehen im Iran.
Wie das geht, sah man am Freitag: Beim Treffen der 32 NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg freute er sich überbordend, weil Donald Trump seine Drohungen zurückgeschraubt hatte.
Ihr Motto "Einer für alle, alle für einen" gilt schon lange nicht mehr: In den 1950er-Jahren, als der Kalte Krieg sich mitunter heiß anfühlte, hatten die USA 475.000 Soldaten in Europa stationiert, das war der absolute Höhepunkt des "Pax Americana".
Mittlerweile ist die Zahl auf 80.000 gefallen, Tendenz gnadenlos sinkend – das Pentagon will künftig Truppen, die für die Verteidigung Europas eingeplant sind, im Krisenfall nicht mehr automatisch bereitstellen.
Möglich ist das durchaus: Der Artikel 5 – die Einer-für-alle-Regel – greift nämlich nur, wenn alle dafür sind.
22. Mai 2026, 14:25
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Neu in dieser Fassung
In der Nacht kündigte US-Präsident Donald Trump die Entsendung von "5.000 zusätzlichen Soldaten" nach Polen an.
Vor etwa drei Wochen hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet – vorausgegangen war Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an Trumps Vorgehen im Iran.
Demnach sollen 5000 Soldatinnen und Soldaten nach Polen geschickt werden, weil ihm der polnische Präsident Karol Nawrocki sympathisch ist – was seinen konsequenten Ankündigungen über Truppenreduzierungen in Europa zuwiderläuft.
In einer ersten Reaktion dankte der polnische Außenminister Radosław Sikorski dem US-Präsidenten und stellte fest, dass die Zahl der US-Soldaten in seinem Land damit "mehr oder weniger auf dem bisherigen Niveau" bleiben werde.
Denn Anfang Mai hatten die USA ihre Pläne für die Entsendung von 4000 Soldaten nach Polen gestoppt.
Der Weg, dass das Bündnis weniger von einem einzigen Verbündeten abhängig ist, werde "Schritt für Schritt" fortgesetzt.
Frage: Bereits vor seiner Ankunft in Schweden hatte US-Außenminister Marco Rubio aber den Alliierten mitgeteilt, dass die USA von ihnen "enttäuscht" seien.
Das wiederholte Rubio auch nach seiner Ankunft beim Treffen: "Wie jede Allianz, muss auch diese allen etwas nützen, die dabei sind." Außerdem erwähnte er, dass ein Mautsystem in der Straße von Hormus inakzeptabel sei.
Antwort: Deutschlands Außenminister Johann Wadephul sagte bereits vor seinem Abflug nach Schweden, dass er sein Land in einer "Führungsposition" sehe, wenn es um eine größere europäische Verantwortung innerhalb des Bündnisses gehe.
"Ich nehme an, dass die US-Reduzierung nicht morgen erfolgt, sondern im Laufe der Zeit und im Einklang mit einer europäischen Aufrüstung", sagte etwa der norwegische Außenminister Espen Barth Eide im Interview mit der Zeitung VG.
"Ich finde es sehr gut, dass Rutte dies in Ankara hervorhebt, damit wir gemeinsame Standards und eine bessere Interoperabilität erreichen und mehr und kostengünstiger produzieren können", sagte die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard zu Politico.
"Wir müssen weiterhin Handel treiben und gemeinsam Waffen produzieren, und die USA verfügen über einige einzigartige Fähigkeiten", sagte sie.
Antwort: Eben diese ungleiche Lastenverteilung soll in Helsingborg besprochen werden: "Viele leisten etwas, aber nur wenige viel", kritisierte Rutte.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will außerdem am Freitag per Videoschaltung mit den Regierungschefs der E3 zusammentreffen.
Mark Rutte, the Dutch Prime Minister, has been working to maintain a relationship with Donald Trump while also preserving European dignity and authority.
22. Mai 2026, 10:09
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 08:51
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 07:11
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 06:01
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 04:51
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
22. Mai 2026, 02:12
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
21. Mai 2026, 21:26
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
Diese Fassung ist die Erstveröffentlichung.
Chronologische Quellenartikel
21. Mai 2026, 21:10ORF
USA entsenden zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen
21. Mai 2026, 21:20Der Standard
USA entsenden zusätzlich 5000 Soldaten nach Polen
21. Mai 2026, 21:25Kurier
Trump zieht Soldaten aus Deutschland ab und entsendet 5.000 Soldaten nach Polen
22. Mai 2026, 02:00SWR
Die Stimmung war schon mal besser
22. Mai 2026, 04:46SWR
Info-Date am Morgen: Trump will 5.000 US-Soldaten nach Polen entsenden ++ Ver.di ruft zu Warnstreiks im Einzelhandel von RLP auf
22. Mai 2026, 05:15SWR
USA wollen 5.000 Soldaten nach Polen entsenden
22. Mai 2026, 05:48NPR
Trump says he's sending 5,000 more troops to Poland
22. Mai 2026, 07:04SWR
Donald Trump "einfach aussitzen"? Wie sich die NATO aufstellen muss
Dabei geht es weniger um die verbliebenen etwa 100 Nuklearsprengköpfe, die die USA in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Türkei lagern.
Einen Ersatz dafür neu aufzubauen, könnte "Jahre dauern und Milliarden kosten", schätzt der Council on Foreign Relations in einem Strategiepapier.
Besser wäre es daher, auf bestehende Alternativen zurückzugreifen, etwa die "Joint Expeditionary Force" mit Sitz in London – ein Bündnis der Briten mit Skandinavien und dem Baltikum.
Dabei geht es weniger um die verbliebenen etwa 100 Nuklearsprengköpfe, die die USA in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Türkei lagern.
Donald Trump has threatened to withdraw soldiers from Germany but not from Poland.
The number of US soldiers in Europe has decreased from 475,000 in the 1950s to 80,000 currently.
The Pentagon plans to not automatically provide troops for Europe's defense in case of crisis.
All NATO members have met or exceeded Trump's two percent of GDP defense spending target.
Poland, despite investing the most in defense, faced uncertainty about US troop presence on its border with Russia.
NATO's Article 5, the collective defense clause, requires unanimous agreement and gives the USA a veto.
Mark Rutte has imposed a gag order on discussions about a Plan B for NATO to avoid giving the USA more reasons to withdraw.
Replacing the US-dominated NATO command structure could take years and cost billions.
The Joint Expeditionary Force, based in London, is a potential alternative to the US-dominated NATO command structure.
France, Germany, and Poland are not part of the Joint Expeditionary Force.
The UK's military capabilities are overstated on paper.
Europe needs to find replacements for US weapons, particularly those that can reach Russia, such as Tomahawks.
The USA has considered allowing Germany to purchase Tomahawks after withdrawing its offer to station them there.
Germany is exploring the possibility of acquiring long-range weapons from Ukraine.
Ukraine is producing long-range weapons that can reach Russia.
Ukraine is not expected to join NATO in the near future.
22. Mai 2026, 08:48
Der Standard
Trump will überraschenderweise mehr Truppen für Polen, Rubio bei Nato-Treffen: "Allianz muss allen nützen"
22. Mai 2026, 10:00SWR
Trump verwirrt - auch die eigenen Leute
22. Mai 2026, 13:55Kurier
Europa braucht einen Plan B: Wer will für Uncle Sam einspringen?